Rade Marković studierte zunächst an der technischen, dann an der philosophischen Fakultät der Universität Belgrad und sammelte erste Bühnenerfahrungen in einer Amateurtheatergruppe. Lange Jahre spielte er am Belgrader Schauspieltheater, unter anderem in Bertolt BrechtsDer gute Mensch von Sezuan und Arthur Millers Hexenjagd. Ab 1947 war Marković auch beim Film beschäftigt. Er war häufig als Held des Widerstands gegen die deutschen Besatzer im Zweiten Weltkrieg besetzt, verkörperte jugoslawische Partisanen, aber auch einen Gestapo-Offizier. Zu seinen bekanntesten Rollen gehören die des Partisanenausbilders in Radenko OstojićsSaša (1962) und des Organisator eines Anschlages auf ein Armeelager in Časlav DamjanovićsBomba u 10.10 (1967). Marković spielte auch in tschechischen und bulgarischen Filmen. Für seine Rolle als romantischer Deserteur im Ersten Weltkrieg in Der Pfirsichdieb (1964) des bulgarischen Regisseurs Walo Radew erhielt er den Darstellerpreis des nationalen bulgarischen Filmfestivals in Warna. Ab Ende der 1960er Jahre trat Rade Marković auch in zahlreichen Fernsehproduktionen auf, seit den 1970er Jahren spielte er in mehreren erfolgreiche Komödien, bei denen sein Sohn Regie führte.
An der Akademie für Theaterkunst in Novi Sad lehrte Rade Marković Schauspiel.
Familie
Rade Marković und seine erste Ehefrau, die Schauspielerin Olivera Marković, sind die Eltern des Regisseurs Goran Marković.
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